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Berlin Charlottenburg

Was haben Eisbär Knut, der Kurfürstendamm, der Berliner Funkturm, das Berliner Olympiastadion, der Bahnhof Zoo und die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gemeinsam? Wer sie vor Ort sehen möchte, muß in den Berliner Bezirk Charlottenburg. Obwohl die Medien oft andere Bezirke wie Mitte und Prenzlauer Berg in den Vordergrund rücken, bleibt Charlottenburg eine der attraktivsten und bekanntesten Gegenden der deutschen Hauptstadt.

Namenspatin war die Frau des preußischen Königs Friedrich I., Sophie Charlotte. Gegenüber dem heutigen Schloß Charlottenburg entstand eine Siedlung, die 1705 das Stadtrecht erhielt und erst 1920 nach Berlin eingemeindet wurde. In diesen zweihundert Jahren wurde aus dem kleinen Ort eine blühende Großstadt mit einer reichen bürgerlichen Oberschicht. Zwar wurde das Gebiet im Zweiten Weltkrieg häufig bombardiert, wovon heute noch die Gedächtniskirche zeugt, aber viele Straßenzüge mit prächtigen Altbauten blieben dennoch erhalten. In der geteilten Stadt wurde aus Charlottenburg das „Schaufenster des Westens“, das pulsierende Leben Westberlins konzentrierte sich hier. Die Wiedervereinigung brachte einen Boom der Ostbezirke mit sich, doch Charlottenburg blieb ungebrochen. Es ist nach wie vor eines der beliebtesten Wohngegenden in Berlin. Breite Straßen, viele kleine Parks und Seen lockern die Bebauung auf. In das mondäne Zehlendorf oder in das hippe Mitte ist es nur ein Katzensprung. Wer sich abends in eine Seitenstraße des Kurfürstendammes verirrt und in einem schicken Restaurant Platz nimmt, sollte sich nicht wundern, wenn sich der Tischnachbar als bekannter Schauspieler entpuppt. Wahrscheinlich liegt seine Wohnung um die Ecke und er möchte nur kurz ein Bierchen zischen… Für Besucher sind gibt es tolle Angebote unter Ferienwohnung Berlin oder unter Fewo Berlin.