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Europapark Rust - aller Anfang ist schwer

Der Europapark Rust wird dieses Jahr 35 Jahre alt. In dieser Zeit hat er es geschafft sich nicht nur zum größten deutschen Freizeitpark zu entwickeln, sondern wurde mit vier Millionen Besuchern pro Jahr der größte saisonale Park überhaupt.
Dabei sah es am Anfang gar nicht danach aus. Die ersten spontanen Ideen und Skizzen zum Europa-Park Rust entstanden auf einem Bierdeckel und das spiegelt genau das wider, was man 1975 in Deutschland von einem Freizeitpark dachte: eine Schnapsidee.

Gegründet wurde der Europapark Rust von dem Karosserie- und Fahrgeschäfte Hersteller Franz Mack und seinem ältesten Sohn. Statt reiner Selbstzweck sollte der Europapark zunächst eine Art Open-Air Austellungsraum für ihre Karusselle werden. Im Rheinland war man jedoch skeptisch, weshalb sich schon allein die Standortsuche problematisch gestaltete. Schließlich wurde die Familie Mack in dem damals kleinen Fischerdorf Rust fündig. Der Schlosspark, den eine mittelalterliche Burg zierte, stand zum Verkauf.

Die Macks wollten ihren Park ursprünglich verpachten, doch es fand sich kein Pächter, der an die Lukrativität dieses Unternehmens ernsthaft glaubte. Inzwischen sind sie froh drum. Der Europapark Rust ist ein profitables Geschäft geworden. Fast jedes Jahr wird er erneut erweitert.

Franz Mack, der inzwischen 89 Jahre alt ist, ist besonders stolz auf sein Werk: „Wir haben investiert, ohne jemals einen Pfennig oder einen Cent Subvention bekommen zu haben und der Europapark ist inzwischen ein Job-Motor für die ganze Region!“
So soll es bleiben. Auch in Zukunft wird der Europapark Rust wohl ein Familienunternehmen sein. Michael und Thomas Mack, die Enkel arbeiten bereits in der Geschäftsführung mit.